Der Google Algorithmus ändert sich ständig. Es gibt nicht nur gute Seiten in den vorderen Suchergebnissen für ökonomisch attraktive Suchbegriffe. Das will Google natürlich ändern. Doch wie könnte man automatisiert herausfinden, welche Seiten in die vorderen SERPs gehören und welche eigentlich nicht?
Was zeichnet für Google eine gute Webseite aus?
Die wichtigste Frage ist zunächst, was aus Sicht von Google eine gute Seite auszeichnet. Nach meinem Verständnis sind das Webseiten, die dem Leser einen Nutzen bringen und auf denen er sich demnach Wohl fühlt. Der Nutzen kann dabei verschiedester Art sein, wie z.B. Unterhaltung, Informationen oder Bildung. Was nun dem Leser genau an einer Webseite gefällt, ist dabei eigentlich gar nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist, dass sich jemand, dem eine Webseite gefällt, anders verhält als jemand, der nicht das gefunden hat, was er eigentlich erwartet hat. Um langfristig erfolgreich zu sein, muss Google weiterhin versuchen, die besten Webseiten auf den vordersten Positionen zu plazieren.
Erfolgsfaktor Google Suche
Die Google Suche in Kombination mit Adsense ist nicht unerheblich am Unternehmensgewinn von Google beteiligt. Aus diesem Grund muss Google auch den Google Algorithmus ständig verbessern, um am Markt weiterhin so erfolgreich bestehen zu können. Dass Google in diesem Bereich in der Tat sehr erfolgreich ist, zeigt auch die prozentuale Verteilung der Suchmaschinenbenutzer.
Das Nutzerverhalten
Leser verhalten sich mit ziemlicher Sicherheit anders auf Webseiten, die für sie von Nutzen sind, als auf den anderen. Bei einer ausreichend großen Datenmenge und einer entsprechenden Datenqualität, müsste es möglich sein, solche Muster gut zu erkennen. Die Frage ist nur, welche Daten man dafür verwenden soll, und wie man diese erhält. Google kann natürlich nicht alle Seiten von Google Quality Ratern auf die Themenrelevanz und Benutzerfreundlichkeit testen. Eine mögliche Alternative ist natürlich, das Verhalten der Millionen Google Suchmaschinen-Nutzer anonymisiert zu erfassen und für die eigenen Statistiken zu verwenden, um den Ranking-Algorithmus weiter zu verbessern.
Google Suchergebnisse mit Mausbewegungen beeinflussen
In seinem englischen Artikel berichtet Warburten darüber, wie Mausbewegungen die Google Suchergebnisse beeinflussen könnten. Deutsche Infos zum Thema gibt es auch bei gizmodo.de und zikir.net. Man neigt beim Lesen am Computer oft dazu, die Maus in Richtung der betrachteten Informationen zu bewegen. Dies läuft vermutlich meist unterbewußt ab, und wird nur in den wenigsten Fällen bewußt gesteuert, da man darauf kaum achtet. Es gibt bereits Tools zum Erfassen der Mausbewegungen von Benutzern einer Webseite.
Fazit
Ob der Google Algorithmus überhaupt Mausbewegungen als Rankingfaktor berücksichtigen wird, bzw. ab wann, ist natürlich ungewiss. Allerdings vermute ich, dass Google durchaus in der Lage ist, die Mausbewegungen der Google Nutzer zu erfassen. Für den Google Algorithmus wären über Mausbewegungen gewonnene Daten der Benutzerfreundlichkeit sicherlich sehr hilfreich. Dies könnte die Qualität der Suchergebnisse weiter verbessern und das ist eines der wichtigsten Ziele von Google.